Das EU-Projekt DigiTeRRI entwickelt einen strategischen Zukunftsplan für „digitalisierte Regionen“ mit Fokus auf Mensch und Wirtschaft. Die Region Obersteiermark wirkt dabei als eine von drei Musterregionen mit.
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Wissensstandort Steiermark
Das Bundesland Steiermark liegt im Herzen von Österreich. Die Region hat rund 1,2 Millionen Einwohner und erstreckt sich über rund 16.400 km². Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind der Maschinenbau, die Automobilindustrie, die Zellstoff- und Papierindustrie, die Eisen- und Stahlproduktion, die Werkstoff- und Elektronikindustrie sowie die Industrielogistik. Mit einer Forschungsquote von mehr als 5% nimmt die Steiermark einen Spitzenplatz unter den forschungsorientierten Regionen Europas ein. Gemeinsam mit der Industrie sind die steirischen Universitäten und Forschungseinrichtungen starke Player bei der Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Getragen werden die Forschungsaktivitäten von Universitäten, Fachhochschulen, einer Vielzahl von Forschungszentren und Kompetenzzentren sowie innovativen Unternehmen. Eine der Stärken des Landes ist die starke Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlichen Organisationen. Die Steiermark hat in den vergangenen Jahrzenten eine tiefgreifende Cluster- und Netzwerkstrategie aufgebaut [1].
Ergänzt wird dies durch Technologieparks, die in der ganzen Steiermark angesiedelt sind, um innovative Unternehmen mit modernster Infrastruktur und umfangreichen Dienstleistungen zu unterstützen. Die Universitäten und ihre Inkubatoren fördern eine lebendige Gründungsszene.
[1] www.sfg.at/ansiedeln-und-vernetzen/cluster-netzwerke
In der Steiermark spielt die Hochschulbildung eine wichtige Rolle [2]. Die fünf Universitäten und zwei Fachhochschulen der Steiermark bieten eine fundierte Ausbildung für mehr als 60.000 Studierende. Darüber hinaus sorgen die HTL (Höhere Technische Lehranstalten) für gut ausgebildeten Nachwuchs in der Industrie.
Herausforderungen für die Zukunft
Die Digitalisierung greift in unser aller Leben ein, bringt Veränderung und eröffnet neue Chancen. Zur Gestaltung einer digitalen Zukunft braucht es eine neue umfassende, gesellschaftliche und wirtschaftliche Betrachtung. Die Digitalisierung begegnet uns heute mit einer Geschwindigkeit und Veränderungskraft, wie kaum eine Entwicklung zuvor. Wenn dies aus industrieller Sicht schon verstanden ist, so hat sich der gesellschaftliche Wandel angesichts des COVID-19 Lockdowns sehr anschaulich gezeigt.
Gleichzeitig hat die Region Obersteiermark mit einem Rückgang an Arbeitsplätzen in den angestammten Wirtschaftssegmenten Eisen- und Stahlerzeugung zu kämpfen. Begleitet wird dies von der Abwanderung junger Menschen sowie dem Mangel an gut in den Zukunftsthemen ausgebildeten Fachkräften und Akademikern.
DigiTeRRI | Die Roadmap
Um als Zukunftschance eine digitalisierte Region zu realisieren, braucht es einen vorausschauenden und antizipativen Strategieplan, der von einer breitaufgestellten Gruppe regionaler Akteuren mitgestaltet und -getragen wird.
DigiTeRRI versteht sich als Plattform, die politische Entscheidungsträger, Unternehmen, Forschungs- und Ausbildungsorganisationen, gesellschaftliche Interessensgruppen und Menschen der Region verbindet und in der Gestaltung der digitalen Zukunft begleitet. Das übergreifende Projektziel ist es, strategische Roadmaps für die ausgewählten europäischen Regionen Värmland (Schweden), Grand Est (Frankreich) und Obersteiermark (Österreich) für den Übergang zur digitalisierten Region zu entwickeln.
Für jede genannte Region wird ein individueller Fahrplan unter Einbindung der lokalen Stakeholder erstellt. Im Team der zwölf Projektpartner werden die unterschiedlichen Ansätze und Ergebnisse zusammengeführt und als Input in die eigene Region rückgespiegelt, um so einen übergreifenden europäischen Lern- und Austauschprozess in der Gestaltung von Regionen zu erzielen.
Diese europäische Vernetzung führt zu einem breiten Wissenspool und bietet Synergien, um die vielfältigen Aspekte der Digitalisierung in einer Industrieregion mit einzubeziehen.
Gender
Today, the number of employees in the Styrian region who have successfully completed the Matura exams at the end of their secondary education is lower than the Austrian average and the gender pay gap continues to be an obstacle to gender equality: in Upper Styria, there is clearly a lower employment rate among women than men. In 2017, the general employment rate for women was around 40%, with less than 35% in industrial sectors.
On the other hand the rate of women engaged in technology-oriented studies is constantly rising.
Das steirische Konsortium
Die Montanuniversität[3] bildet in diesem Projekt den Angelpunkt für das Thema Wissenschaft und Innovation und hat die Funktion des regionalen Sprechers inne. Das ZAT[4] als regionaler Partner, bringt sein Engagement für Unternehmensgründung ein. Der Projektpartner Standort und Marketing Bruck an der Mur GmbH [5] eröffnet die Zugänge zu kommunalen Vertretern und Organisationen.
Das steirische Konsortium
Die Montanuniversität[3] bildet in diesem Projekt den Angelpunkt für das Thema Wissenschaft und Innovation und hat die Funktion des regionalen Sprechers inne. Das ZAT[4] als regionaler Partner, bringt sein Engagement für Unternehmensgründung ein. Der Projektpartner Standort und Marketing Bruck an der Mur GmbH[5] eröffnet die Zugänge zu kommunalen Vertretern und Organisationen.
Stakeholder und Interessierte aus der Region werden eingeladen, sich aktiv in den Roadmap-Prozess einzubringen. Interessensbekundungen bitte an digiterri_styria@unileoben.ac.at
Neuesten Nachrichten
Hier finden Sie die neuesten Nachrichten und Informationen zu den letzten Ereignissen, aktuellen Aktionen der Steiermark und IRR-Berichten.
Styria Vision Workshop
Despite the many obstacles put in our path by the Covid-19 global pandemic, we have begun holding workshops in full compliance with regulations and taking the utmost care to protect everyone involved from exposure to the virus. We are fully committed to moving forward...
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